GLAS KÜNZL
Dental-Labor neu zoniert: Y-Glastrennwand trennt Lärm – Tageslicht bleibt erhalten
GLAS KÜNZL realisierte eine Y-Anordnung aus Glas mit maßgefertigten Holzprofilen. Schulungsräume sind akustisch getrennt, das offene Raumgefühl und Tageslicht bleiben – dank präzisem Aufmaß und Montage durch eigene Teams.
Projekt-Fakten in Zahlen
Maßgefertigte Y-Trennung mit robusten Glasaufbauten – präzise geplant und montiert.
Im neu errichteten Dental-Labor lagen zahlreiche Arbeitsplätze und Schulungszonen in einer offenen Fläche. Fräsen, Schleifen und Ausbilden fanden parallel statt – ohne bauliche Trennung. Der Geräuschpegel wanderte bis in den Schulungsbereich, konzentriertes Arbeiten war schwierig.
Trockenbau hätte zwar akustisch geholfen, aber das gleichmäßige Tageslicht in den inneren Zonen abgeschnitten und das offene Raumgefühl zerstört. Zusätzlich war die Grundrissgeometrie komplex: eine sternförmige Y-Anordnung mit Sonderwinkeln, die nirgends bei 90 Grad liegen. Standardprofile konnten diese Situation nicht abbilden.
Die Auswirkungen: höhere Störgeräusche in Schulungen, potenzieller Mehrbedarf an Kunstlicht bei massiven Wänden und das Risiko von Planungs- und Montagefehlern bei unpräzisem Aufmaß – mit Zeitverlust und Nacharbeit.
Das Labor in klare Einheiten zonieren, ohne Lichtverlust und ohne den offenen Eindruck zu verlieren. Akustik so verbessern, dass Schulungen parallel zum laufenden Betrieb möglich sind.
Für die Y-Anordnung sollten Profile passgenau die realen Bauwinkel aufnehmen – ohne sichtbare Bastellösungen. Die Glasaufbauten müssen der Nutzung im Werkstattumfeld standhalten. Planungssicherheit durch präzises Aufmaß, eine feste Ansprechperson und Montage durch eigene Teams. Erfolg ist erreicht, wenn Schulungsräume separat funktionieren, Blick- und Lichtachsen bleiben, und der Einbau sauber ohne Nacharbeiten gelingt.
GLAS KÜNZL hat Beratung, Aufmaß, Fertigung und Montage aus einer Hand umgesetzt. Vor Ort wurden Achsen, Winkel und Höhen erfasst; daraus entstanden die Profilzeichnungen. Gefräste Holzprofile mit Nut nehmen die exakten Bauwinkel auf und schützen die Glaskanten, die Festfelder sitzen ruhig im Bild. Am Sternpunkt verbindet ein passgenau gefertigtes Profil alle drei Stränge.
Der Einbau erfolgte sequenziell: Profile, Festfelder, Zarge, Türblatt. Die Festteile wurden eingestellt und ausgerichtet, anschließend die Glastür eingehängt und die Dichtung justiert. In den Festfeldern kommt VSG 12 mm zum Einsatz, im Türblatt ESG 10 mm – robust im Betrieb und normgerecht nach DIN 18008. Für die Tür wurde eine Blockzarge mit umlaufender Gummidichtung gewählt, was den Schalleintrag spürbar reduziert.
Das Ergebnis: abgetrennte Einheiten in Y-Anordnung, ohne dass Bereiche dunkler wurden. Schulungen laufen ungestört neben der Produktion; die Fräs- und Bearbeitungsgeräusche wirken in Nachbarzonen deutlich leiser. Die Fläche bleibt optisch zusammenhängend, die Raumtiefe ist lesbar, und die Wand wirkt wie Teil der Grundrissgeometrie statt eines nachträglichen Einbaus.
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